www.schmerz.deWissenswertes über Schmerz
Wie entstehen Schmerzen?
Schmerzen können durch Einflüsse von außen - wie Hitze, Kälte
und Druck - und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren entstehen.
Wenn Sie sich
Die Schmerzsignale werden im Rückenmark in chemische Botenstoffe umgewandelt. Diese übertragen die Schmerzimpulse auf die Leitungsbahn des zentralen Nervensystems, die zunächst im Rückenmark verläuft und im Gehirn endet.
Das Gehirn - die zweite Umschaltstelle
Im Gehirn befindet sich die zweite Umschaltstelle der Reizübertragung. Denn erst, wenn die Impulse dort angekommen sind, können Sie die schmerzhafte Körperstelle wahrnehmen und in angemessener Form reagieren.
Das Gehirn kontrolliert die Schaltstelle im Rückenmark
Vom Gehirn gehen Nervenbahnen aus, die bis hinab zum Rückenmark reichen. Dadurch kann das Gehirn die Umschaltstelle im Rückenmark kontrollieren.
Bei Angst, Stress und Depression wird die Umschaltstelle im Rückenmark geöffnet. Dann ist der "Schmerzwächter" nicht aktiv - und Sie nehmen die Schmerzen stärker wahr.
Sie spüren die Schmerzen nicht, wenn die Schaltstelle geschlossen ist.
Der "Schmerzwächter" wird dann aktiv und unterdrückt die
Schmerzimpulse aus den Nerven -
Körpereigene Stoffe lindern den Schmerz
In Extremsituationen kann der Körper Stoffe herstellen, die den
Schmerz lindern und für kurze Zeit sogar ausschalten. Diese sogenannten
Endorphine werden
Der Effekt: Sie nehmen die Schmerzen erst dann richtig wahr, wenn der Körper wieder zur Ruhe kommt und weniger Endorphine produziert.
Auch ohne Beteiligung des Gehirns
Von den Schaltstellen im Rückenmark gehen gleichzeitig Reflexe aus, die
das Gehirn nicht beeinflussen kann. Diese Reflexe machen sich
Erfahrungen mit Schmerzen
"Ein gebranntes Kind scheut das Feuer", sagt man. Denn wer sich
schon einmal verletzt hat, wird in einer ähnlichen Situation wahrscheinlich
etwas vorsichtiger sein. Vorbelastet sind Sie auch dann, wenn schon jemand
aus Ihrer Familie unter Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen leidet.
Denn Sie werden Ihre eigenen Schmerzen anders bewerten als derjenige, der bislang
keine Schmerzen kennt.





