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Wie entstehen Schmerzen?

Schmerzen können durch Einflüsse von außen - wie Hitze, Kälte und Druck - und durch krankhafte Prozesse im Körperinneren entstehen. Wenn Sie sich z. B. am Knöchel verletzen, entstehen dort chemische Reizstoffe. Dadurch werden kleine Sinneszellen gereizt, die sich am Ende der Nerven befinden. Von diesen Schadensfühlern aus wird die Schmerz-Information in Form von elektrischen Strömen bis zum Rückenmark geleitet.

Bild: Wie entstehen Schmerzen
Das Rückenmark - die erste Umschaltstelle
Die Schmerzsignale werden im Rückenmark in chemische Botenstoffe umgewandelt. Diese übertragen die Schmerzimpulse auf die Leitungsbahn des zentralen Nervensystems, die zunächst im Rückenmark verläuft und im Gehirn endet.

Das Gehirn - die zweite Umschaltstelle
Im Gehirn befindet sich die zweite Umschaltstelle der Reizübertragung. Denn erst, wenn die Impulse dort angekommen sind, können Sie die schmerzhafte Körperstelle wahrnehmen und in angemessener Form reagieren.

Das Gehirn kontrolliert die Schaltstelle im Rückenmark
Vom Gehirn gehen Nervenbahnen aus, die bis hinab zum Rückenmark reichen. Dadurch kann das Gehirn die Umschaltstelle im Rückenmark kontrollieren.

Bei Angst, Stress und Depression wird die Umschaltstelle im Rückenmark geöffnet. Dann ist der "Schmerzwächter" nicht aktiv - und Sie nehmen die Schmerzen stärker wahr.

Sie spüren die Schmerzen nicht, wenn die Schaltstelle geschlossen ist. Der "Schmerzwächter" wird dann aktiv und unterdrückt die Schmerzimpulse aus den Nerven - z. B. in Wettkampfsituationen, bei akutem Stress, bei starker Angst, wenn Sie abgelenkt oder völlig entspannt sind.

Von den Schaltstellen im Rückenmark gehen gleichzeitig Reflexe aus, die das Gehirn nicht beeinflussen kann. Diese Reflexe machen sich z. B. in Form von Muskelverspannungen bemerkbar. Als Folge von Schmerzen können sich aber auch die Blutgefäße verengen - dann wird das Gewebe schlechter durchblutet.

Körpereigene Stoffe lindern den Schmerz
In Extremsituationen kann der Körper Stoffe herstellen, die den Schmerz lindern und für kurze Zeit sogar ausschalten. Diese sogenannten Endorphine werden z. B. bei schweren Verletzungen nach einem Unfall oder bei starker körperlicher Anstrengung vermehrt ausgeschüttet.

Der Effekt: Sie nehmen die Schmerzen erst dann richtig wahr, wenn der Körper wieder zur Ruhe kommt und weniger Endorphine produziert.

Erfahrungen mit Schmerzen
"Ein gebranntes Kind scheut das Feuer", sagt man. Denn wer sich schon einmal verletzt hat, wird in einer ähnlichen Situation wahrscheinlich etwas vorsichtiger sein. Vorbelastet sind Sie auch dann, wenn schon jemand aus Ihrer Familie unter Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen leidet. Denn Sie werden Ihre eigenen Schmerzen anders bewerten als derjenige, der bislang keine Schmerzen kennt.

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