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Chronische Schmerzen

Akute Schmerzen treten immer dann auf, wenn das Gewebe beschädigt wurde. Sie haben eine wichtige Signalfunktion. Chronische Schmerzen halten im Gegensatz dazu über lange Zeit an und haben ihre Signalfunktion verloren.

Manchmal hängen chronische Schmerzen gar nicht mehr mit der zugrunde liegenden Krankheit zusammen, wie z.B. der Spannungskopfschmerz. Ähnlich verhält es sich mit chronischen Rückenschmerzen, die keine schwerwiegende organische Ursache haben. So kann z. B. ein Bandscheibenvorfall oder ein Hexenschuss bereits behoben sein; die Schmerzen halten aber weiter an.

Das "Schmerzgedächtnis"
Chronische Schmerzen können entstehen, wenn sich akute Schmerzen ständig wiederholen. Denn der Körper speichert Erfahrungen mit Schmerzen an mehreren Stellen des zentralen Nervensystems - auch an der Schaltstelle im Rückenmark verändert sich im Laufe der Zeit etwas. Das sogenannte "Schmerzgedächtnis" ruft dann Schmerzen hervor, ohne dass die Schadensfühler an den Enden der Nerven erregt werden müssen. Der Schmerz hat den ursprünglichen Anlass überdauert und ist zu einer Krankheit geworden.

Wiederkehrende Schmerzen
Es gibt Schmerzen, die weder akut noch chronisch sind - sie treten in bestimmten zeitlichen Abständen immer wieder auf. Typische wiederkehrende Schmerzen sind z. B. Migräne oder Menstruationsschmerzen bei Frauen.

12 Millionen Menschen mit starken chronischen Schmerzen

In Deutschland leiden etwa 12 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Vielen Patienten helfen Medikamente. Krankengymnastische Übungen und Gespräche - z. B. mit einem Psychotherapeuten - können den Heilungserfolg unterstützen.

Welche Ursachen können chronische Schmerzen haben?
Nervenverletzungen: Bei der Trigeminusneuralgie tritt der Schmerz einseitig im Gesicht auf. Ursache sind in der Regel Nervenirritationen durch Blutgefäße am Hirnstamm. Nach einer Amputation können örtliche Schmerzen an durchtrennten Nerven in Form von Stumpfschmerzen und zentral (im Gehirn und Rückenmark) ausgelöste Schmerzen in Form von Phantomschmerzen auftreten.

Bei der Gürtelrose kommt es anfangs zu heftigen Schmerzattacken. Auslöser sind Viren, die nach einer Windpocken-Erkrankung im Körper überlebt haben. Unter bestimmten Umständen können sie wieder aktiv werden und Nerven befallen. Bei einigen Menschen werden die Nerven so geschädigt, dass die Schmerzen nicht mehr verschwinden.

Stress ist der häufigste Auslöser für Migräne und verstärkt viele chronische Schmerzen. Um die Anzahl und die Stärke der Schmerzattacken zu vermindern, müssen die Patienten lernen, Stresssituationen zu vermeiden und mit schwierigen Situationen gelassener umzugehen. Auch Spannungskopfschmerz wird durch Stress ungünstig beeinflusst.

Muskelverspannungen: Chronische Schmerzen können entstehen, wenn Knochen, Gelenke oder Bandscheiben erkrankt sind. Dann verspannen oder verkürzen sich die Muskeln, und sie ermüden schneller. Es kommt auch vor, dass die Muskeln nicht mehr richtig koordiniert werden können.

Psychische Faktoren spielen bei Rückenschmerzen oder Weichteilrheuma eine wichtige Rolle. Aktive Bewegung und Entspannungsübungen helfen den Betroffenen sehr, ihre Schmerzen zu überwinden und wieder ein normales Leben führen zu können.

So führen Sie ein Schmerztagebuch
Damit Sie Ihrem Arzt genauer schildern können, wie es Ihnen in welchen Situationen geht, sollten Sie einige Wochen lang ein Schmerztagebuch führen. Dort tragen Sie ein, wann die Schmerzen auftreten und wie intensiv sie sind. Notieren Sie auch, in welcher Situation die Schmerzen besonders stark sind und wie Sie sich dabei fühlen.


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