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Akute Schmerzen

Grundsätzlich unterscheidet man akute und länger andauernde, chronische Schmerzen. Akute Schmerzen setzen immer dann ein, wenn das Gewebe beschädigt wurde. Sie dauern nur eine gewisse Zeit an und sollen den Körper vor Schäden und Überlastung schützen; sie haben also eine Signal- und Schutzfunktion.

Akute Schmerzen treten z. B. bei Schnittwunden, Prellungen, Knochenbrüchen, Entzündungen, Verbrennungen und Zahnschmerzen auf.

Wie werden akute Schmerzen behandelt?
Wenn Sie akute Schmerzen haben, geht es zunächst darum, die Ursache zu beseitigen.

  • Wenn Sie sich einen Arm gebrochen haben, muss dieser zunächst ruhig gestellt werden, damit der Knochen wieder zusammenwachsen kann.
  • Einen vereiterten Zahn muss der Arzt behandeln.

Wenn die Ursache, die den akuten Schmerzen zugrunde liegt, behandelt ist, verschwinden in der Regel auch die Schmerzen. Meistens brauchen Sie nur einige Stunden oder Tage abzuwarten - bis zum Abklingen von starken Schmerzen können Sie vorübergehend spezielle Medikamente einnehmen.

Schmerzen bei Kindern "wegpusten"
Bei akuten Schmerzen wenden Sie unwillkürlich Methoden an, die Ärzte als Gegenstimulation bezeichnen. Wenn Sie sich z. B. gestoßen haben, reiben Sie intuitiv die Haut in der Nähe des schmerzenden Körperteils.

Auch bei Kindern hilft dieser Trick: Kleine Verletzungen sind schnell vergessen, wenn Mutter oder Vater mehrmals über die Haut pusten oder streichen.

Gegenstimulation
Um akute Schmerzen durch Gegenstimulation zu unterdrücken, haben sich in der medizinischen Praxis folgende Methoden bewährt:

  • Der Chirotherapeut wendet gezielte Handgriffe und ruckartige Bewegungen an, um Blockaden oder Verspannungen in Wirbeln und Gelenken zu lösen.
  • Mit Hilfe der Akupunktur lindert man Schmerzen, indem man bestimmte Hautpunkte mit feinen Nadeln reizt.
  • Massagen fördern die Durchblutung und tragen zur Entspannung bei.

Örtliche Betäubungen schalten den Schmerz kurzzeitig aus
Wenn Sie akute Schmerzen an einer genau zu lokalisierenden Stelle haben, kann es sein, dass Ihnen der Arzt eine Spritze gibt. Die Kanüle wird dann dort angesetzt, wo der schmerzleitende Nerv liegt. So kann das örtliche Betäubungsmittel die Nervenleitung drei bis fünf Stunden lang unterbrechen. In dieser Zeit sind die Schmerzen ausgeschaltet - aber auch die Gegend rund um die Einstichstelle fühlt sich völlig taub an.

Örtliche Betäubungen haben sich bewährt bei:

  • Zahnoperationen und Zahnschmerzen
  • akutem Hexenschuss mit total verspanntem Rücken
  • Durchblutungsstörungen mit einer geschwollenen Hand nach einem Armbruch oder einer Handverletzung
Wussten Sie, dass örtliche Betäubungen auch eingesetzt werden, um unklare Schmerzzustände besser orten zu können?

Diese Methode eignet sich z. B. dann, wenn ein Patient nach einem Unfall unter ständigen Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich leidet. Durch die Nervenblockaden kann der Arzt feststellen, ob der Schmerz in den Gelenken, Bändern, Sehnen oder Nerven entsteht bzw. über welchen Nerv er weitergeleitet wird.

Physikalische Maßnahmen
Akute Schmerzen, die im Bereich von Muskeln, Sehnen und Gelenken auftreten, können mit physikalischen Maßnahmen beeinflusst werden:

  • Eispackungen lassen Schwellungen bei Verletzungen, z. B. am Knie, schnell abklingen.
  • Wohltuende Massagen bieten sich bei einem Hexenschuss an.
  • Mit Krankengymnastik können Sie Ihre Muskulatur dehnen.
  • Beim Rückentraining lernen Sie, sich so zu verhalten, dass Ihr Körper nicht unnötig belastet wird.

Medikamente bei akuten Schmerzen
Wenn der Arzt Ihnen wegen akuter Schmerzen Medikamente verordnet, kommen vor allem folgende Möglichkeiten in Betracht:

  • nicht- opioide Schmerzmittel
  • opioide Schmerzmittel
  • Kortison
  • örtliche Betäubungsmittel

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