Häufig gestellte Fragen

(Seite 2 von 4)

Kann ich von starken Schmerzmitteln wie z. B. Morphin HEXAL®, Tilidin HEXAL® oder Tramadolor® abhängig werden, wenn ich sie über längere Zeit einnehme?
Generell können Morphin HEXAL®, Tilidin HEXAL® oder Tramadolor® zu einer seelischen oder körperlichen Abhängigkeit führen. Auch kann bei längerem Gebrauch die Wirkung von Morphin HEXAL®, Tilidin HEXAL® oder Tramadolor® nachlassen, sodass gegebenenfalls höhere Arzneimengen angewendet werden müssen.

Bei der korrekten Anwendung unter ärztlicher Überwachung ist die Gefahr einer Abhängigkeit von starken Schmerzmitteln (z. B. Morphin HEXAL®, Tilidin HEXAL® oder Tramadolor®) jedoch gering. Ihr Arzt wird deshalb in regelmäßigen Abständen prüfen, ob die weitere Einnahme des Arzneimittels erforderlich ist bzw. ob die Dosis verändert werden muss.

Bei der Behandlung chronischer Schmerzen sollten Sie das Schmerzmittel nicht nach Bedarf, sondern regelmäßig zu festen Tageszeiten einnehmen (Einnahme nach der Uhr)

Was ist der Unterschied zwischen IbuHEXAL® 400 und IbuHEXAL® akut 400 gegen Schmerzen?
Beide Arzneimittel enthalten zwar den Wirkstoff Ibuprofen in einer Dosierung von 400 mg pro Filmtablette, werden jedoch bei unterschiedlichen Krankheitsbildern eingesetzt. IbuHEXAL® akut 400 gegen Schmerzen ist ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. IbuHEXAL® 400 dagegen ist verschreibungspflichtig, da die Behandlung von beispielsweise rheumatischen Beschwerden mit IbuHEXAL® 400 die Begleitung durch Ihren Arzt erfordert.

Ich habe Schwierigkeiten, die Morphin HEXAL® Retardkapseln aus dem Blister zu drücken. Diese öffnen sich teilweise sogar beim Herausdrücken aus dem Blister. Welchen Rat können Sie mir geben?
Die Blisterfolie bei Morphin HEXAL® Retardkapseln ist eine spezielle verstärkte Aluminiumfolie. Dadurch werden die gesetzlichen Vorgaben einer kindergesicherten Verpackung erfüllt. Leider kann dadurch die Entnahme der Retardkapseln aus der Blisterfolie für Sie schwieriger sein, insbesondere wenn die Beweglichkeit Ihrer Finger beispielsweise aufgrund einer Rheumaerkrankung eingeschränkt ist. Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Retardkapseln nicht mittig aus den Näpfen zu drücken, sondern immer durch seitlichen Druck auf die Retardkapseln. Es kann hilfreich sein, eine kleine Schere zum Entfernen der Aluminiumfolie zu verwenden und dann die Retardkapseln dem geöffneten Blister zu entnehmen.

zurück weiter